Aktuelles

Ich kann Musik machen

Der fünfte Didacta-Tag - 18.Februar 2017

Mein Steuerberater sagte neulich zu mir: "Wenn du den Nachwuchs heute fragst, was sie mal machen wollen, gibt es meistens nur eine Antwort: I.m.M. Irgendwas mit Medien!" Auf der Bildungsmesse scheinen das auch viele so zu sehen. Deswegen geben sie gleich eine Gebrauchsanweisung, wie das funktioniert: „So geht Medien.“ Der Deutschlehrerreflex in mir will da gleich eingreifen, aber mit viel Willenskraft halte ich mich zurück. Ich soll da ja drüber stolpern. Klingt eben cooler als "so geht das mit den Medien" und lässt sich besser abkürzen.

Außerdem will ich heute mein Image aufpolieren, das nach dem gestrigen Bericht vielleicht zu technikfeindlich erscheint. Also suche ich Pepper auf. Pepper ist ein Roboter, der sagt: „Ich kann Musik machen, ein Foto mit dir aufnehmen oder ein Ratespiel spielen.“ Aber dann schickt er eine Warnung hinterher: „Wenn ich Musik abspiele, kann ich nicht still stehen. Ich fange an zu tanzen.“ Leider schläft er gerade, als ich komme und ich kann nur ein bisschen mit ihm in die Ferne blicken.

Matthias und Pepper träumen von der Musik

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Zurück in die Zukunft

Didacta vierter Tag - 17.Februar 2017

Der Trubel ist groß heute auf der Didacta, deshalb ziehe ich mich zwischendurch mal zurück in eine kleine Ausstellung, wo ich Super-Uschi treffe. Super-Uschi ist eine Comic-Heldin, die verschiedene Superkräfte ausprobiert, um größeren Erfolg als Erzieherin zu haben. Die Ausstellung hat ein Pädagogik-Magazin organisiert, das versuchen will, Denkanstöße zu geben. Ich lese etwas über "Muttipädagogik" und den digitalen Spielplatz und verstehe das Motto nicht so ganz: Zurück in die Zukunft. Geht es um Zeitreisen, um die beste Pädagogik zu finden? Oder sollen wir uns zurück entwickeln, um auf die Ebene der Kinder zu kommen, die ja unsere Zukunft sind? Oder sollen wir rückwärts gehen, damit wir irgendwann wieder vorne in der Zukunft erscheinen? Ein Boot im Schuppen am Strand, dahinter das Meer unterm dicken Vollmond. Ich muss drüber nachdenken.

Nachdenklicher Zeitreisender

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Begegnungen mit Menschen und Bildung

Der dritte Didacta-Tag - Donnerstag, 16.Februar 2017

Bildung begegnen - das ist das Motto der diesjährigen Didacta. Am Donnerstagmorgen wurde uns diese Begegnung nicht leicht gemacht. Wir - also das Donnerstag-JUMBO-Team mit Bianca, Johanna, Hauke und mir - steckten nach wenigen Metern fest im Stuttgarter Megastau und sahen unsere Felle für den Messebeginn davonschwimmen. Ein Blick auf die Staulage zeigte - Stuttgart komplett rot! Kurz entschlossen wechselten wir dann zu dritt in den Öffentlichen Personennahverkehr, nur ein Fahrer musste zurück bleiben. Mach's gut, Hauke! Mit deutlicher Verspätung erreichten wir schließlich unser Ziel, wo Hauke schon lange am Stand auf uns wartete, der Stau hatte sich kurz nachdem wir ausgestiegen waren in einem zarten Frühlingswölkchen aufgelöst.

"Mein Finger ist ein Regenwurm..."

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Luther mit dem Laserschwert

Der zweite Didacta-Tag - Mittwoch 15.Februar

Das Parkleitsystem der Stuttgarter Messe ist schon ein besonderes: Vor dem Einfahrttor steht ein Lautsprecherwagen, der die anreisenden Aussteller mit einem fröhlichen "Es stehen keine Parkplätze mehr für PKW zur Verfügung" begrüßt. Diese Information wird von uns, wie von allen anderen vollständig ignoriert. Wir reihen uns in eine Schlange hinter den elektronischen Schranken ein, die auch nichts davon zu wissen scheinen, denn sie lassen jeden PKW durch. Allerdings nicht so zügig: Die Schranken sind zwar mit einem elektronischen System versehen, in das man nur seine Parkkarte einschieben muss, damit sie sich öffnet. Allerdings darf man das nicht selbst tun, sondern es gibt einen eigens dafür angestellten Parkplatzwächter, der einem diesen Job abnimmt - gelernt ist gelernt. Das Problem ist nur, dass er nicht an beiden Schranken gleichzeitig sein kann, deshalb muss er hin- und herpendeln, darum dauert es...Zum Glück gibt es noch genügend Parkplätze auch für PKW, eine weiterer freundlicher Parkwächter scannt meine Eintrittskarte und sein Scanner ruft: "Okay!" Ich darf auch heute wieder rein. Ich frage mich, was der Scanner wohl ruft, wenn die Karte nicht okay wäre. "Unerwünschte Person?" "Terrorist?" Oder vielleicht "Liedermacher, Vorsicht, neigt zum Lärmen?"

 Luther mit dem Laserschwert

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Frühlingserwachen am Feuersee

 

Der erste Didacta Tag - Dienstag, 14. Februar

Wer im Stuttgarter Hotel am Feuersee übernachtet, braucht keinen Wecker: Pünktlich um 7.00 Uhr am Morgen setzt die direkt benachbarte Johanneskirche zum Frühgeläut an und gibt keinen Ruhe, ehe nicht der letzte Hotelgast seinen Weg aus den süßen Träumen gefunden hat. An diesem Morgen jedoch lohnt sich dieser Weg, denn im Morgendämmer deutet sich ein blauer Himmel an und tatsächlich höre ich mitten in der Stadt erstes Vogelgezwitscher. Kann es bessere Vorzeichen für die bevorstehende Messewoche geben?

Johanneskirche in Stuttgart am Feuersee

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